Hillary Clinton hat einen Tipp für europäische Politiker: Die müssten deutlicher signalisieren, dass «sie künftig nicht dazu imstande sind, weiterhin Zuflucht und Unterstützung zu bieten».

Europa müsse die Migration in den Griff bekommen, weil diese die «Flamme des Populismus angezündet» habe.

Die Einsicht äußerte Clinton gegenüber dem Guardian. Die britische Zeitung befasst sich momentan mit dem «neuen Populismus» und hat dazu Hillary Clinton, Tony Blair, Matteo Renzi nach deren Einschätzungen darüber gefragt, warum sie verloren haben und wie sie zurückschlagen könnten. Im Artikel werden die drei Politiker als «größte Skalps des rechten Populismus» bezeichnet.

Hillary Clinton stellt zunächst Offensichtliches fest, nämlich dass die Migration wesentlich für den Wahlsieg Trumps und den Brexit verantwortlich sei. Danach, so zumindest wird es im Artikel über Clintons Ratschlag an die europäischen Politiker aufbereitet, kommt eine Spitze, die namentlich an die deutsche Kanzlerin gerichtet ist.

Zwar bewundert Clinton die «sehr großzügigen und mitfühlenden Ansätze, die besonders von Regierungschefs wie Angela Merkel praktiziert wurden», aber ihrer Auffassung nach könne man mit nun «fairerweise feststellen, dass Europa seinen Teil geleistet» habe.

 

 

Quelle: Telepolis

Foto: US News & World Report

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