Während die Ukraine über das Kriegsrecht berät, rufen NATO und die Europäische Union zur Deeskalation auf. Insbesondere Moskau wird nach Angaben des Deutschen Fernsehens in die Pflicht gerufen. Dabei ging die Provokation von Kiew aus, die von NATO und EU aufgestachelt wurden.

Die Europäische Union und die NATO forderten Moskau auf, die Straße von Kertsch wieder freizugeben und so zur Deeskalation beizutragen. «Die Spannungen im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch haben sich heute gefährlich verstärkt», erklärte EU-Kommissionssprecherin Maja Kocijanic. «Wir erwarten von Russland, die freie Passage der Straße von Kertsch wiederherzustellen», fügte die Sprecherin hinzu. Sie rief überdies alle Beteiligten auf, «mit größter Zurückhaltung zu agieren, um die Situation sofort zu deeskalieren».

Auch die NATO rief zu «Zurückhaltung und Deeskalation» auf. An Russland appellierte das Verteidigungsbündnis, «in Übereinstimmung mit internationalem Recht einen ungehinderten Zugang zu ukrainischen Häfen im Asowschen Meer sicherzustellen».