Die syrische Armee hat mehr als 270 Kämpfer der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) in der Provinz as-Suwaida (Suweida) im Südwesten des Landes eliminiert. Dies teilte der Vertreter des Kommandos der Gruppierung der russischen Streitkräfte in der Arabischen Republik Oleg Makarewitsch mit.

Die Offensive wurde ihm zufolge unter schweren Wetterbedingungen in der Gegend durchgeführt, die „durch tiefe Canyons und breite Höhlen eingeschnitten“ ist und „unterschiedliche vertikale Absätze sowie breite Bergrisse“ aufweist.

„In diesem Raum hat der Gegner eine tief gestaffelte, vorbereitete Verteidigung geschaffen“, die aus Anti-Panzer- und Scharfschützenhinterhalten, Minenfeldern und Manöverwegen bestand.

„An der Verteidigungslinie des Gegners gab es Munitions- und Lebensmittellager“, so Makarewitsch.

Der Einsatz wurde dadurch erschwert, dass die Panzer und die schwere Technik in ihrer Bewegung und Manövrierbarkeit auf dem Territorium eingeschränkt waren. Die Kämpfer verfügten über eine große Anzahl von Granatwerfern, Panzerabwehrraketen und 82-Millimeter-Minenwerfern.

Jedoch konnten die syrischen Militärs eine große Waffenmenge beschlagnahmen, darunter auch zwölf amerikanische TOW Panzerabwehrlenkraketen.

Die meisten Terroristen kamen laut Makarewitsch aus Jarmuk, Damaskus und aus der von der US-geführten internationalen Koalition kontrollierten Region bei al-Tanf nach Suweida.

Mitte November war berichtet worden, dass Syriens Armee die Region Es-Safa unter ihre vollständige Kontrolle gebracht hatte.

*Eine in Russland verbotene Terrorgruppierung.

 

Quelle: Sputnik

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