Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat seinen türkischen Amtskollegen in Caracas empfangen. Trotz internationaler Sanktionen besuchte Recep Tayyip Erdogan den weitgehend isolierten Krisenstaat. Erdogan sagte, er wolle sich nicht von anderen Mächten vorschreiben lassen, mit wem er enge Beziehungen pflege.

Beide unterzeichneten acht Abkommen für eine engere Zusammenarbeit bei Handel, Energie, Bergbau und Verteidigung.

Maduro erklärte dazu:

«Ich habe mit Präsident Erdogan über die Entwicklung unserer Beziehungen bis 2030 gesprochen. Wir diskutierten gemeinsame Investitionen für eine starke Wirtschaft. Präsident Erdogan kann auf Venezuela zählen.»

Der mittlamerikanische Staat macht eine schwere Wirtschaftskrise durch. Obwohl reich an Öl hat das Land keine Devisen, es mangelt an Medikamenten, Lebensmitteln und Benzin. Proteste der Opposition schlug die Regierung gewaltsam nieder. Deshalb steht Venezuela international in der Kritik.

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