Zusammenfassung von der Analyse von Valery Pyakin über den Vorfall vor der Straße von Kertsch. Möglicherweise ist dieser Vorfall ein Test für Russland auf die Möglichkeit einer Farbrevolution gewesen.

Die Fakten:

Am 25. November hatten drei Schiffe der ukrainischen Marine illegal Russlands Staatsgrenze überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen. Sie fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

Der russische Grenzdienst brachte die Schiffe auf und nahm deren Besatzung fest. Dabei wurden Schüsse auf die ukrainischen Boote abgefeuert. Drei ukrainische Matrosen wurden verletzt.

Insgesamt sollen sich an Bord der drei Schiffe 24 Ukrainer befunden haben – darunter auch Mitarbeiter des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU.

Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Vorfall als Provokation, die seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko vor dem Hintergrund der niedrigen Zustimmungsraten im Vorfeld der Präsidentenwahl sehr gelegen komme. Die russischen Grenzschutzsoldaten hätten hingegen einfach nur ihre Pflicht erfüllt.

 

 

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