Zeitgleich mit den türkischen Drohungen über einen Beginn von Militäroperationen östlich des Euphrat, hat die US-geführte Anti-IS-Koalition militärische Ausrüstungen in ihre Stützpunkte in Nordostsyrien verlegt. Das schreibt die staatliche und studentische Nachrichtenagentur ISNA.

Wie die in London erscheinende palästinensische Tageszeitung «al-Quds al-Arabi» am Samstag unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte schrieb, hat die US-Koalition in ihren Stützpunkten östlich des Euphrat 150 Tanklaster für ihre Kampfjets bereitgestellt, sowie militärische und logistische Ausrüstungen stationiert.

Wie die Organisation vor Kurzem bekannt gab hat die US-Allianz auch neue Militärbasen im Nordosten des Euphrat errichtet. Diese Maßnahmen seien parallel zu den Provokationen der türkischen Armee in dieser Region ergriffen worden.

Vergangene Woche teilte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit, einen Militäreinsatz östlich des Euphrats in Syrien starten zu wollen.

Das syrische Gebiet im Osten des Euphrat steht derzeit unter der Kontrolle der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS oder SDF), die von den USA im Kampf gegen die IS-Terrormiliz unterstützt werden.

Die Türkei bezeichnet die DKS als Ableger der verbotenen Arbeiterpartei PKK und als Terroristen.

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