Israelische Militärs haben bei der 21. See-Demonstration der Palästinenser, zur Brechung der Blockade des Gazastreifens, mit Plastikgeschossen und Tränengas auf die palästinensischen Demonstranten geschossen. Das berichtete die Agentur ParsToday gestern am späten Nachmittag unter Berufung auf offizielle aus Gaza.

Ashraf al-Ghadra, der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza erklärte am Montag, dass 14 palästinensische Demonstranten durch die Geschosse der zionistischen Militärs verletzt wurden und der Gesundheitszustand eines 14-jährigen Jugendlichen kritisch sei.

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums litten Dutzende Palästinenser an Atemproblemen aufgrund der Tränengases. Die israelischen Militärs schossen auch auf Fischerboote, die an der wöchentlichen See-Demonstration an der Nordküste des Gazastreifens nahe der Grenze zu den besetzten Gebieten teilnahmen.

Der Gazastreifen wird seit 2006 durch die Land-, Luft- und Seeblockade Israels unter Druck gesetzt, und die Bewohner dieser Region sind dadurch mit vielen Problemen konfrontiert. Bisher wurden bei den Demonstrationen für das «Recht auf Rückkehr» seit 30.März 2018 mehr als 250 Palästinenser durch Schüsse israelischer Militärs getötet und mindestens 26.000 weitere wurden verletzt.

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