Erdogan scheint im Konflikt um Nordsyrien einzulenken: Wenn sich die Kurdenmilizen aus der Stadt Manbidsch und Ost-Euphrat in Nordsyrien zurückziehen werden, dann würde Ankara in Syrien nichts mehr zu tun haben. Das berichtet ParsToday am Samstag.

Das sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag. Er sagte dazu weiter: Die Türkei unterstützt die territoriale Integrität Syriens und Manbidsch ist Teil des syrischen Territoriums.

Die syrischen Truppen waren am Freitag in der Stadt Manbidsch in der Provinz Aleppo einmarschiert,  hatten dort die syrische Nationalflagge gehisst und kamen damit der Türkei zuvor.

Die Armeemeldung erfolgte kurz nachdem die syrische Kurdenmiliz YPG die Regierung in Damaskus um Beistand gebeten hatten.

Diese wird von Ankara als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation betrachtet.

Es ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass sich syrische Streitkräfte in der 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernten Stadt befinden.

Die Türkei hatte zuvor Militäroperationen in dieser Stadt mithilfe protürkischer Kurden angekündigt.

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