Der russische Außenminister hat Zweifel an der Umsetzung des angekündigten US-Truppenabzugs aus Syrien. Sergej Lawrow sagte am Freitag, es sei noch nicht klar, was Washington nach Umsetzung des geplanten Truppenrückzugs aus Syrien vorhabe. Hierüber berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.

Der Außenminister Russlands hob hervor, Washington habe in Syrien nicht den Versuch unternommen,  Terroristen zu bekämpfen, und jetzt habe es vor, seinen regionalen Verbündeten  die Kosten für den Militäreinsatz in diesem arabischen Land  aufzubürden.

Lawrow kritisierte ferner die westlichen Länder, weil sie sich weigern,  den Syrern zu helfen, in verschiedenen Teilen Syriens menschenwürdige Lebensbedingungen herzustellen, und bezeichnete dieses Vorgehen als nicht konstruktiv und als einen Verstoß gegen das Völkerrecht und gegen die Menschenrechte.

Nach sieben Jahren Versagen im Kampf gegen die Terroristen kündigte der US-Präsident Donald Trump  am 19. Dezember Truppenabzug aus Syrien an.

Unter dem Vorwand, terroristische Gruppen zu bekämpfen, haben die USA seit Jahren in Syrien eine illegale Militärpräsenz.

Die Krise in Syrien begann im Jahr 2011 mit einer  massiven Invasion der von den USA und der westlichen und arabischen Verbündeten  unterstützten Terrorgruppen.

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