Die türkischen Behörden haben einem Medienbericht zufolge 118 Migranten ohne gültige Papiere und sieben mutmaßliche Schleuser festgenommen. Das berichtete die türkische Zeitung Daily Sabah.

Einer der Einsätze ereignete sich in Urla in der Küstenprovinz Izmir, als die Gruppe das Land verlassen wollte, wie die Nachrichtenagentur DHA am Sonntag berichtete. Unter den mutmaßlichen Schleusern sei ein Palästinenser. Die Migranten, einschließlich Frauen und Kinder, stammten hauptsächlich aus der Zentralafrikanischen Republik und dem Kongo.

Bei einer Durchsuchung eines verdächtigen Fahrzeugs in der nordwestlichen Provinz Edirne nahmen die Sicherheitskräfte sieben Flüchtlinge fest. Bei einem anderen Einsatz in derselben Provinz stoppte die Polizei ein weiteres Fahrzeug mit zwei afghanischen Flüchtlingen.

Alle Flüchtlinge wurden an die Behörden übergeben.

In der Türkei leben derzeit rund 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge. Das Land ist darüber hinaus ein Transitland für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, die in Europa Zuflucht suchen wollen. Sie versuchen, auf dem Land- oder Seeweg durch die Türkei ins benachbarte Griechenland zu gelangen.

2018 wurden in der Türkei nach Angaben von Innenminister Süleyman Soylu rund 265.000 Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung festgenommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag berichtete. Allein in der vergangenen Woche wurden nach Ministeriumsangaben im ganzen Land 536 Migranten ohne Papiere festgenommen.

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