Wie Reuters berichtete, werde Washington keinesfalls seine Kräfte in diesem Zeitabschnitt aus der US-Basis al-Tanf im Südosten Syriens abziehen. Ein hochrangiger US-Beamter, der seinen Namen nicht veröffentlichen wollte, sagte am Dienstagabend zu einem Reuters-Reporter, dass er diese Nachricht unter dem Namen von John Bolton zitiere.

Bolton hatte zuvor gesagt, dass Washington vor jeglicher Entscheidung über einen Abzug der US-Truppen aus dem Stützpunkt al-Tanf, sich «mit den Bedenken und Forderungen Israels und Jordaniens auseinandersetze». Er sagte auch man habe der Türkei erklärt, dass die USA jegliches Vorgehen gegen die kurdischen Verbündeten der USA mißbilligen.

Der al-Tanf Stützpunkt liegt im Südosten Syriens in der Nähe der Grenze zum Irak und zu Jordanien, dort sind rund 200 US-Kräfte stationiert.

Am 19. Dezember 2018 hatte US-Präsident Donald Trump unerwartet und unabgesprochen den Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien bekannt gegeben. Seither wird dieser neueste Trump-Plan von seinen Mitverantwortlichen im Weißen Haus, wie von Sicherheitsberater John Bolton, immer weiter revidiert.

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