Der Jahrestag der Verabschiedung des sogenannten «Gesetzes zur Reintegration von Donbass» durch das ukrainische Parlament wird sehr bald kommen, aber die vom Kiewer Regime gesetzten Ziele sind zu widersprüchlich und weit von der Realität entfernt.

Dies erzählte der Sozialwissenschaftler und Journalist aus Finnland, Johan Beckman, im Studio der Sendung «Tatsächlich» (Na samom dele) der Agentur News Front.

Gleichzeitig betonte er, dass die westlichen Länder, die das Kiewer Regime maßgeblich beeinflussen, nicht immer ganz genau verstehen, was in der Ukraine geschieht. Darüber hinaus erschweren ihre außenpolitischen Grundsätze oftmals die Formulierung einer konstruktiven Haltung, selbst wenn es zu offenkundigen Menschenrechtsverletzungen, ständigem Beschuss von Donbass-Bewohnern und zu starkem Nationalismus kommt.

„Tatsächlich sind diese Ziele und Pläne der ukrainischen Behörden absurd und unrealistisch. Weder normale Menschen noch die Anführer westlicher Länder verstehen, warum Kiew solche politischen Ziele setzt. Jeder weiß, dass die Vereinigten Staaten und Großbritannien einen großen Einfluss auf die Handlungen der ukrainischen Behörden haben, weil ihre Ziele nicht konstruktiv sind“, sagte der Experte.

Ihm zufolge, ist es in der gegenwärtigen Realität schwierig, Vorhersagen über die Ukraine zu treffen. Der Publizist glaubt jedoch, dass das vernünftigste Ziel ein Kriegsgericht für Kriegsverbrecher sei, die sich in der ukrainischen Regierung angesiedelt hätten: „Kriegsverbrecher — Poroschenko und andere <…> sollten zunächst bestraft werden, aber dies muss durch das Tribunal geschehen.»

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