Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas hat die von den USA angedrohten Sanktionen wegen der Gas-Pipeline «Nordstream-2» als einen falschen Weg bei der europäischen Energiesicherung bezeichnet, berichtet ParsToday.

«Fragen der europäischen Energiepolitik müssen in Europa entschieden werden, nicht in den USA», erklärte der SPD-Politiker laut einem vorab verbreiteten Redetext.

Damit wies er die anhaltende Kritik der US-Regierung an der geplanten Leitung zurück. Nord- Stream- 2 soll wie Nord Stream 1 Gas aus Russland durch die Ostsee nach Deutschland bringen.

«Die Pipeline, die russisches Gas über Deutschland  in die EU bringen soll, ermögliche stabile Energiepreise in ganz Europa nach dem Auslaufen der niederländischen Gasförderung», betonte auch der Vorsitzende des Ostausschusses und Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft (OAOEV), Wolfgang Büchele.

Die USA hatten vor dem Jahreswechsel den  deutschen Unternehmen offen mit Strafmaßnahmen gedroht. «Unternehmen, die an Nord-Stream-Projekten mitwirken, laufen Gefahr, mit Sanktionen belegt zu werden», drohte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell.

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