Griechenland könnte vorgezogenen Wahlen stehen.

Nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Panos Kammenos in einem Streit über Mazedonien hat Premierminister Alexis Tsipras am Sonntag angekündigt, dass er um eine Vertrauensabstimmung im Parlament bitten wird. Dort verlässt sich Tsipras auf die Abgeordneten von Kamenos der nationalistisch unabhängigen Griechen (Anel), ohne die seine Regierung keine Mehrheit hat.

In Umfragen liegt die Regierungspartei Syriza zwischen acht und zwölf Punkten hinter der oppositionellen Nea Dimokratia, die wie die Anel das von Tsipras ausgehandelte Abkommen mit Mazedonien ablehnt.

Kammenos sagte, die Mazedonien-Vereinbarung, die den seit Jahrzehnten währenden Namensstreit beenden soll, mache es ihm unmöglich, sein Amt weiter auszuüben. Auch die übrigen Minister und Staatssekretäre seiner Partei würden die Regierung verlassen.

 

 

Foto: Ekathimerini

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