Aus Protest gegen die prekäre Wirtschaftslage und Arbeitslosigkeit sind am Freitag erneut tausende Menschen in der südirakischen Stadt Basra auf die Straße gegangen. Neben dem Ruf nach Beendigung der desolaten Wirtschaftslage in ihrer Stadt forderte die Demonstranten auch die Freilassung aller Demonstranten, die vor einigen Tagen  bei Protesten in der Region «Ezzadin Salim» festgenommen worden sind. Darüber berichtet ParsToday aus Basra.

 

Sie forderten auch die Absetzung des Provinzgouverneurs, Entlassung ausländischer Beschäftigten in den Ölunternehmen in Basra und Einstellung einheimischer Arbeitssuchenden.

Die  gewalttätigen Proteste in der irakischen Stadt Basra, bei denen mehrere Menschen  ums Leben kamen, begannen im vergangenen Sommer.

Sie  richten sich gegen Korruption, Misswirtschaft und die massiven Probleme bei der Versorgung mit Trinkwasser. Mehr als 30.000 Menschen in Basra mussten behandelt werden, weil sie verunreinigtes Wasser getrunken hatten.

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