Der russische Präsident Wladimir Putin und sein venezolanischer Amtskollege Nicolas Maduro hatten ein Telefongespräch geführt, teilte laut Interfax der Kreml-Pressedienst am Donnerstag mit.

«Der Präsident Russlands drückte seine Unterstützung für die legitimen Autoritäten Venezuelas im Rahmen einer verschärften innenpolitischen Krise aus. Er betonte, dass zerstörerische Einmischung von außen die grundlegenden Normen des Völkerrechts grob verletze. Er sprach sich dafür aus, im friedlichen Dialog Lösungen zu finden und Unterschiede in der venezolanischen Gesellschaft zu überwinden.» liest die Nachricht

«Der venezolanische Präsident hat seine Einschätzungen über die gefährliche Entwicklung der Ereignisse in den letzten Tagen des Landes abgegeben und sich für die prinzipielle Position der Russischen Föderation bedankt», sagte der Kreml.

«Ein gegenseitiger Geist wurde bestätigt, um die russisch-venezolanische Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen fortzusetzen», fügte der Pressedienst hinzu.

Am 21. Januar fand in Caracas ein Aufstand statt, der von einer Gruppe von Angestellten der Nationalgarde organisiert wurde. Nach diesem Vorfall wies der Oberste Gerichtshof von Venezuela den Oppositionsführer Juan Guaido von seinem Posten als Vorsitzender der Nationalversammlung ab. Daraufhin forderte er Einwohner von Caracas und anderen Städten Venezuelas auf, zu Protesten zu gehen.

Einige Tage später fanden in Venezuela massive Protestaktionen gegen die Regierung statt. Am 23. Januar erklärte sich Guaido zum Interimspräsidenten des Landes.

Danach anerkannten die Vereinigten Staaten, Kanada, die meisten lateinamerikanischen Länder und eine Reihe anderer Staaten Guaido offiziell als Interimspräsidenten von Venezuela.

Daraufhin gab Maduro den Beschluss bekannt, die diplomatischen und politischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abzubrechen. Zu den Unterstützern des jetzigen Präsidenten Venezuelas zählten Mexiko, Kuba, Bolivien und die Türkei.

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