Der Kreml hat eine Meldung der Nachrichtenagentur «Reuters» als haltlos zurückgewiesen, wonach Russland 400 Leibwächter für den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro geschickt haben soll. In einer Stellungnahme sagte Dmitri Peskow. der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Sonntag im Fernsehen: Diese Gerüchte weisen wir vehement zurück.

Peskow bezeichnete die Ereignisse in Venezuela als gefährlich  und erklärte, noch gefährlicher sei die amerikanische Einmischung.

Reuters berichtete am Freitag, dass Russland 400 Leibwächter zur Unterstützung des Präsidenten Madura nach Venezuela geschickt habe.

Der entmachtete venezolanische Parlamentspräsident, Juan Guaidó, hatte sich am Mittwoch  zum  Interimspräsidenten erklärt. Die USA, Kanada und eine Reihe von europäischen Staaten erkannten ihn sofort an.

Berlin, Paris, Madrid und London hatten dem legitimen Staatschef, Nicolás Maduro,  am Samstag eine Frist von acht Tagen gesetzt, um Wahlen anzukündigen. Sollte Maduro das ablehnen, seien die jeweiligen Staatschefs dazu bereit, Juan Guaidó als Interimspräsidenten anzuerkennen. Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza hatte das Ultimatum bereits am Samstag zurückgewiesen.

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