Wieder einmal konnte das BKA einen islamistischen Terroranschlag vereiteln. Drei irakische Asylbewerber hatten bereits Zünder bestellt und verfügten über Anleitungen zum Bombenbau, ihr Ziel sei es gewesen, „möglichst viele Menschen zu töten“, wie das deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! berichtet.

ARCHIV — ILLUSTRATION — Ein Polizist posiert am 13.06.2016 für Fotoaufnahmen mit seiner Dienstwaffe HK P2000 9mm vor einem Polizeifahrzeug. (zu dpa «Schießwütige Polizei? — Warum Beamte zur Dienstwaffe greifen» vom 15.07.2017) Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++(c) dpa — Bildfunk+++

Sie wurden trotz ihres konspirativen Verhaltens  zuletzt teilweise von bis zu 200 Polizeibeamten rund um die Uhr bewacht. „Den tatverdächtigen Personen wird die Vorbereitung einer islamistisch motivierten schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen“, erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Bei dem heutigen Zugriff durch die GSG 9 wurden die drei 23- bis 36-jährigen Asylbewerber zusammen in einer Wohnung im Kreis Dithmarschen angetroffen. Sie waren laut einer Sprecherin der Bundesanwaltschaft „fest“ zu einem Attentat entschlossen. Von der Bundesanwaltschaft werden bei den Festgenommenen auch Bezüge zur Terrormiliz „Islamischer Staat“gesehen. Wie Seehofer erklärte, demonstriere der Fall die weiterhin hohe Gefährdung in Deutschland. Die Vorgänge zeigten, dass „wir weiterhin sehr wachsam sein müssen“, weswegen nach wie vor „die höchste Sicherheitsstufe“ gelte.

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