Der amerikanische Botschafter in Berlin, Richard Grenell, hat Deutschland und andere europäische Länder vor Umgehung der Wirtschaftssanktionen der USA gegen den Iran gewarnt.

Grenell, der für seine undiplomatischen Äußerungen bekannt ist, zeigte sich dabei auch verärgert über die Umsetzung der Zweckgesellschaft «INSTEX» für Abwicklung von Handelsgeschäften mit dem Iran durch einige europäische Staaten geäußert.

Er sagte heute der Zeitung «Frankfurter Allgemeine Zeitung(FAZ), die Umgehung der US-Sanktionen gegen den Iran werde nicht empfohlen.

Laut dem amerikanischen Botschafter will Washington mithilfe von Sanktionen und anderen Druckmitteln Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch und zum Überdenken seines Atom-, und Raketenprogramms veranlassen.

Nach monatelanger Verzögerung einigten sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens am 31. Januar bei einem treffen in Bukarest auf die Registrierung einer Finanzgesellschaft namens Instex.

Instex(«Instrument in Support of Trade Exchanges» – auf Deutsch: «Instrument zur Unterstützung von Handelsaktivitäten») wird daher eine Art Vermittlungsstelle, in der Forderungen von europäischen und iranischen Unternehmen miteinander verrechnet werden können. Praktisch kommt das einer Tauschbörse gleich.

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