Wenn es nach der von den USA geführten Anti-Terror-Allianz (auch US-geführte Koalition genannt) im Nahen Osten geht, dann ist die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh — in Russland verboten) in Syrien und im Irak bis spätestens kommende Woche besiegt. Jetzt ließ das Bündnis verlauten, daß der IS nicht einmal mehr ein Prozent seines früheren Herrschaftsgebietes kontrolliere. Von den großen Gebieten seines ehemaligen „Kalifats“ in Syrien und Irak halte der IS inzwischen „weniger als ein Prozent“.

Auch US-Präsident Trump hatte am Mittwoch die Erwartung geäußert, daß der IS in den kommenden Tagen vollständig vertrieben werde.

Russische Militärs halten diese Hoffnung für übertrieben. Beobachter weisen zudem darauf hin, daß vor allem in Syrien nördlich des Euphrat große Gebiete noch nicht wieder unter Kontrolle der syrischen Regierung sind und – paradoxerweise unter den Augen der von den USA geführten Allianz – viele Rückzugsmöglichkeiten für die Terrormiliz bieten. (Zuerst!)

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