Die Kooperation von SPD-Politikern mit linksextremistischen Antifagruppen ist mittlerweile Thema im rheinland-pfälzischen Landtag. Hintergrund sind die Gruppen „Wir sind Kandel“ und „Kandel gegen Rechts“, die sich als Reaktion auf die patriotischen Bürgerproteste in Kandel gebildet haben. Darüber schreibt das deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! am Freitag.

Diese wiederum fanden nach einem aufsehenerregenden Mord eines afghanischen Asylbewerbers an einem jungen Mädchen in der pfälzischen Stadt regelmäßig statt. Auch Redner der SPD traten bei den Gegendemonstrationen der antifa-nahen Gruppierungen auf, etwa Landtagsfraktionschef Alexander Schweitzer oder Ex-Ministerpräsident Kurt Beck. Auch die Grünen-Landeschefin Jutta Paulus trat auf.

Bei den teils gewaltsamen linken Protesten mußte die Polizei auch mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Linksradikalen vorgehen, nach dem diese versuchten, Polizeisperren zu durchbrechen. Doch die Verbindungen sind nicht nur auf den Demonstrationen selbst zu finden.

So sind etwa rheinland-pfälzische Sozialdemokraten in einer linksextremen Facebook-Gruppe namens „Roter Rabe“, in der u. a. gegen die Polizei gehetzt wird. Dort ist etwa von „gewaltbereiter Willkür bei manchen Staatsschützern“ die Rede. Ein Gruppenmitglied, wohl ebenfalls Sozialdemokrat, fordert eine „Entnazifizierung, vor allem der Chefs, (das sind die wahren Schurken)“. Für eine Nutzerin soll die Erziehung „schuld“ sein sein. Ihre Vermutung: Viele Polizisten stammten aus „Nazifamilien“, die ihre Ideologie nach dem Krieg ungehindert weitergegeben hätten. Da sollte man, so ihre Forderung, „nachforschen und aufräumen“. Auch ein stellvertretender SPD-Ortsvereinsvorsitzender schreibt für den gleichnamigen Blog.

„Die SPD arbeitet eng mit dem Bündnis ‚Kandel gegen Rechts‘ zusammen, das letztendlich ein Zusammenschluß verschiedener Antifa-Gruppierungen ist“, kommentierte selbst der pfälzische CDU-Landtagsabgeordnete Martin Brandl.

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