Der italienische Lega-Chef und Innenminister Salvini will nach dem Wahlsieg seiner Partei bei den Regionalwahlen in den Abruzzen seinem Koalitionspartner in Rom treu bleiben: „Die Fünf Sterne-Bewegung hat nichts zu befürchten. Was mich betrifft, ändert sich in der Regierung nichts“, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz nach Verkündung der endgültigen Wahlergebnisse. Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! am Freitag.

„Der Urnengang in den Abruzzen sind Regionalwahlen, die nichts mit der Regierung zu tun haben. Es kommt zu keiner Regierungsumbildung, wir setzen unsere Arbeit fort“, ergänzte Salvini. Die Lega hat bei den Regionalwahlen in der mittelitalienischen Region am Sonntag als stärkste Einzelpartei abgeschnitten, während die Fünf-Sterne-Bewegung halbiert wurde.

Zwischen den in Rom regierenden Parteien, die als Konkurrenten am Wahlkampf in den Abruzzen teilgenommen hatten, war es zuletzt immer wieder zu Reibereien gekommen. Dies nährte Gerüchte, daß es zu einem Bruch noch vor den EU-Parlamentswahlen im Mai kommen könnte, was Salvini jedoch heftig bestreitet.

Auf den Appell von Ex-Premier Silvio Berlusconi, die Allianz mit der Fünf-Sterne-Bewegung zu beenden, um einen neuen Pakt mit der rechtskonservativen Forza Italia des TV-Tycoons einzugehen, reagierte Salvini mit einer klaren Absage. „Ich habe keine Nostalgie für die Vergangenheit. Ich schaue in die Zukunft“, so der Innenminister.

Ähnlich wie Berlusconi hatte sich auch Forza-Italia-Politiker und EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani geäußert. Er forderte eine neue „Mitte-Rechts-Koalition“ aus seiner Partei und der rechtspopulistischen Lega

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