Im Kampf um die letzte Bastion der Miliz Islamischer Staat* in Syrien ist nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten eine Entscheidung gefallen. Das berichtet euronews unter Berufung auf syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London. Von den USA unterstützten Milizen der «Syrischen Demokratischen Kräfte», Syrian Democratic Forces kurz SDF. hätten den Ort Baghouz bei Deir Ez-Zor an der irakischen Grenze eingenommen.

Dorthin hatten sich die Dschihadisten nach massiven Geländeverlusten in den vergangenen vier Jahren zurückgezogen. Sie sollen zahlreiche Zivilisten auch aus westlichen Ländern als menschliche Schutzschilde benutzen. Eine Bestätigung des Berichts der Menschenrechtsaktivisten steht noch aus.

Ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte erklärte, es seien noch viele Zivilisten innerhalb des rund einen Quadratkilometer großen Kampfgebiets.

Die SDF unter Führung der Kurdenmiliz YPG kämpfen seit Monaten im Osten Syriens gegen die letzte Bastion der Dschihadisten. Sie werden unter anderem mit Luftangriffen durch die von den USA angeführte internationale Koalition gegen den Islamischen Staat unterstützt.

*Islamischer Staat (früher ISIS, kurz IS, auch Daesh) ist eine Terrororganisation, deren Aktivitäten auf dem Territorium der Russischen Föderation verboten sind.

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