Libyen will die Amerikaner nicht im Lande haben und auch keinen US-Stützpunkt. Das bekärftigte jetzt der libysche Außenminister Siyalah, der dem russischen Nachrichtenportal „Sputnik“ gegenüber wörtlich erklärte:

„Die Libyer werden den Amerikanern nicht erlauben, eine eigene Militärbasis auf dem Territorium Libyens zu errichten. Es gibt einige Kräfte, die dazu beitragen, die Kampfkraft unserer Armee zu erhöhen. Wir freuen uns über jede Hilfe zur Stärkung unserer Kräfte“ – die USA gehörten aber ersichtlich nicht dazu.

Hintergrund der Spekulationen sind Berichte über die Aktivierung des US-amerikanischen Kommandos für den afrikanischen Kontinent (AFRICOM) im Süden Libyens. Einige Experten argwöhnen in diesem Zusammenhang die Errichtung eines US-Militärstützpunktes im Lande. Das Kommando der US-Streitkräfte für den afrikanischen Kontinent wurde im Jahr 2008 gegründet. In wenigen Jahren trug AFRICOM maßgeblich dazu bei, die Situation in der Region zu verschlimmern und das Nomadenvolk der Tuareg dazu zu bringen, sich den Islamisten anzuschließen. Die ersten Angriffe auf die Regierungstruppen von Muammar Gaddafi wurden von AFRICOM-Einheiten durchgeführt, erst danach trat die NATO auf den Plan.

Derzeit befindet sich der AFRICOM-Befehlsstab in Stuttgart – in Afrika erwies sich der politische Widerstand als zu groß.

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