Aus Protest gegen Übergriffe auf die Al-Aqsa-Moschee und auf die besetzten Palästinensergebiete hat das jordanische Parlament einer Forderung seines Palästinenser-Ausschusses nach Ausweisung des israelischen Botschafters in Amman zugestimmt.

Laut dem libanesischen Nachrichtenportal «Al-Ahd» forderte der Ausschuss-Vorsitzende, Yahja al-Soud, am Dienstag das Parlament auf, seiner Forderung nach Abzug des jordanischen Botschafters in Tel Aviv sowie Ausweisung des israelischen Botschafters in Amman zuzustimmen.

Der Vorsitzende des Palästinenser-Ausschusses des jordanischen Parlaments forderte zudem Parlamente der arabischen und der islamischen Länder auf, sich gegen die Maßnahmen Israelis bezüglich der Heiligen Moschee zu stellen.

Der jordanische Minister für Stiftungen und islamische Heiligtümer, Abdul Nasser Abu Abbasal, hatte zuvor die Schließung der Türen der Al-Aqsa-Moschee als einen gefährlichen Schritt bezeichnet und die Festnahme der Mitarbeiter seines Ministeriums verurteilt.

Israel hatte am vergangenen Montag erneut «Bab al-Rahma» (Tor der Erlösung), Zugang zu dem Gebäudekomplex, abgeriegelt.

Nach scharfen Reaktionen der palästinensischen und der jordanischen Regierung entfernte die Polizei das Schloss am Dienstag wieder.

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