Auch in Estland haben bei der Parlamentswahl am Sonntag, einem europäischen Trend folgend, „Rechtspopulisten“ stark zugelegt – und werden prompt von den etablierten Parteien ausgegrenzt.

Das berichtet Zuerst! am Dienstag. Die rechtspopulistische Ekre-Partei konnte mit 17,8 Prozent ihr Ergebnis mehr als verdoppeln, während die Koalitionspartner des bisherigen Regierungsbündnisses Federn lassen mußten und ihre Mehrheit einbüßten.

Stärkste Partei ist jetzt die liberale Reformpartei mit 28,8 Prozent unter der früheren Europaabgeordneten Kaja Kallas. Diese zeigte sich sogleich offen für alle Koalitionsvarianten – mit Ausnahme der Ekre.

Die Ekre-Partei sei keine Option, ansonsten lägen aber „alle Koalitionsoptionen auf dem Tisch“, illustrierte die künftige Regierungschefin ihr Demokratieverständnis.

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