Der russische Vizeaußenminister, Sergey Ryabkov, hat vor einer Militärintervention der USA in Venezuela gewarnt.Im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur TASS teilte Ryabkov gestern mit, Russland sei über eine mögliche Militärintervention in Venezuela sehr besorgt.

Er sagte dazu weiter, die USA wollten in Venezuela militärisch intervenieren, und Washington habe dies auch wiederholt angedroht. So hätten die russischen Verantwortlichen bereits Telefonkontakte mit den Außenministern beider Länder, der USA und Venezuelas aufgenommen, und dabei auch die amerikanische Seite vor einer Militärintervention gewarnt.

Die US-Regierung prüfe weitere Strafmaßnahmen, um den Zugriff auf Maduros finanzielle Mittel zu verstärken und seinem Regime das nötige Geld für einen Machterhalt zu entziehen, sagte US-Sicherheitsberater John Bolton dem TV-Sender Fox Business Network.

Dieser russische Diplomat unterstrich, die USA hätten in den letzten Jahren wiederholt gegen die UN-Charta verstoßen und Militärschläge gegen andere Länder unternommen.

Die jüngste Krise in Venezuela begann, als der venezolanische Parlamentspräsident Juan Guaidó sich am 23. Januar 2019 zum «amtierenden Präsidenten» des südamerikanischen Landes erklärte. «Ich schwöre, offiziell die nationale Exekutivgewalt als amtierender Präsident von Venezuela zu übernehmen, um die Usurpation zu beenden, eine Übergangsregierung einzusetzen und freie Wahlen abzuhalten», sagte Guaidó bei einer Demonstration gegen Präsident Nicolás Maduro.

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