Wegen der Steuerhinterziehung und des Bankbetrugs ist der frühere Manager des Wahlkampfs des US-Präsidenten, Donald Trump, Paul Manafort, zu 47 Freiheitsentzug verurteilt worden.

Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Ein Gericht in Alexandria im Bundesstaat Virginia verkündete am Donnerstag ein Strafmaß von 47 Monaten — und blieb damit deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die bis zu 25 Jahre hinter Gittern gefordert hatte.

Die Machenschaften waren während der Ermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller zur Rolle Russlands bei den US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 aufgedeckt worden. Demnach verheimlichte er unter anderem Einkünfte, die er als Berater der früheren pro-russischen Regierung in der Ukraine verdient hatte. Laut Staatsanwaltschaft befanden sich mehr als 55 Millionen Dollar auf Konten in Zypern.

Manafort war laut der Online-Seite des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel» im März 2016 zu Trumps Wahlkampflager gestoßen. Im Juni 2016 machte Trump ihn zu seinem Wahlkampfmanager.

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