Die syrischen Regierung hat der US-geführten internazionalen Anti-IS-Militärkoalition den Einsatz von verbotenen Phosphorbomben im Dorf Al-Baghus in der süd-ostsyrischen Provinz Deir es-Zor vorgeworfen.

Das kurdisch-arabische Bündnis „Demokratische Kräfte Syriens“ (DSF) hatte am 1. März seine Offensive gegen die IS-Überreste auf Al-Baghus wieder aufgenommen. Der Einsatz wird von der US-Koalition aus der Luft unterstützt.

Laut der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur «SANA» hatte die Anti-IS-Koalition am Donnerstagabend bereits zum 2. Mal innerhalb einer Woche Phosphorbomben gegen Al-Baghus eingesetzt. Der erste Angriff in dieser Woche erfolgte am vergangenen Sonntag. Bei den beiden Bombenangriffen sei eine Anzahl von Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet worden

Die Beobachtungsstelle „Airwars“, die die Syrien- und Irak-Angriffe der sogenannten US-geführten Anti-IS-Koalition beobachtet, gab bekannt, dass seit 2014 über 5.000 Zivilisten durch die Luftangriffe der US-Allianz auf Syrien und den Irak getötet wurden.

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