Laut einer in Frankreich erhobenen Umfrage ist die Mehrheit der Franzosen mit der «schwachen» Berichterstattung der Medien über die Gelbwesten-Bewegung nicht zufrieden.

Der französische Fernsehsender «LCI» schrieb am Sonntag auf seiner Website: Der aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts «Via Voice» sind rund 52% der Franzosen der Meinung, dass die Berichterstattung über Gelbwesten-Proteste «schlecht» gewesen sei und dass Medien massive Angriffe und körperliche Gewalt ignorierten.

Etwa die Hälfte der Befragten sagte auch, die französischen Reporter könnten die Menschen nicht verstehen, denn die meisten von ihnen vor allem in Paris verdienten viel.

Die „Gelbwesten“ sind am vergangenen Samstag zum 17. Protesttag auf die Straße gegangen. In Paris versammelten sich hunderte Menschen am Triumphbogen, um auf einem zwölf Kilometer langen Marsch durch die Stadt gegen die Politik der Regierung von Präsident Emmanuel Macron zu protestieren.

Der März gilt als Schlüsselmonat für die Bewegung, die seit November jede Woche auf die Straße geht. Die „Gelbwesten“ setzen ihre Hoffnung insbesondere auf den 16. März.

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