Der iranische Außenminister hat hervorgehoben, dass die USA nicht in der Lage seien, die Beziehungen zwischen Iran und dem Irak zu stoppen, berichtet die amtliche Agentur IRNA.

Mohammad Javad Zarif hob bei einem Interview mit dem arabischsprachigen Sender von BBC in Bagdad hervor: «Wir wollen im Irak nicht mit den USA konkurrieren, sondern es sind die USA, die den Irak für die Wahl zwischen Iran und den USA unter Druck setzen, aber Teheran stellt diesbezüglich keine Forderungen an die Iraker.»

Er ergänzte, dass Iran gute Beziehungen zum Nachbarland Irak haben möchte, weil die beiden Länder historische und geographische Beziehungen hätten und selbst der achtjährige Krieg, den Saddam Hussein, der damalige Diktator Iraks, den Irakern und Iranern auferlegt habe, es nicht geschafft habe, die historischen, geographischen und familiären Bindungen der beiden Länder zu zerstören.

«Teheran und Bagdad verfolgen eine regionale Strategie, die als ‘Stärkere Region’ bezeichnet wird und nicht auf «stärkere Länder» oder «stärkere Männer» aus ist», fügte er hinzu.

Außenminister Zarif ist am Samstag zur Vorbereitung der Reise des iranischen Präsidenten nach Irak gereist, der sich selbst nun seit Montag in Bagdad befindet.

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