In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zwei mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von zwei Ortschaften der Republik beschossen.

In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij und Mischantschuk aus Jasinowataja und der Flughafen von Donezk mit Antipanzerraketenkomplexen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

Was unmittelbar den „Frühlingswaffenstillstand“ betrifft, so bleibt zu hoffen,, dass unsere Anfragen an die internationalen Organisation Wirkung haben werden und die OSZE-Mission Druck auf das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bezüglich der Erfüllung der erreichten Vereinbarungen über eine Feuereinstellung ausübt, was im Endeffekt die kriegerische Glut der ukrainischen Kommandeure bändigen wird.

Außerdem sind nach uns vorliegenden Informationen in der OOS-Zone Vertreter von 12 ukrainischen Informationsagenturen eingetroffen, um über die Lage zu berichten und Reportagen über die Aktivierung der Kämpfe von Seiten der Volksrepubliken im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen zu erstellen. In diesem Zusammenhang schließen wir eine Verstärkung der Spannung entlang der Kontaktlinie durch eine Zunahme der provokativen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte nicht aus, besonders im Vorfeld und während des Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk am 13. März.

Gestern hat der Gegner im Gebiet von Jasinowataja zweimal Antipanzerlenkraketen verwendet. Ich stelle Ihnen hier weitere Fragmente der Antipanzerlenkraketen vor, die von den ukrainischen Kämpfern auf unsere Soldaten abgeschossen wurden. Nach uns vorliegenden Informationen ist die Aktivierung der Verwendung von Antipanzerlenkraketen mit den laufenden Erprobungen dieser Waffe verbunden, insbesondere der Antipanzerlenkraketenkomplexe „Korsar“ aus ukrainischer Produktion. Aber diese Versuche werden nicht auf Truppenübungsplätzen durchgeführt, sondern an der Kontaktlinie und an realen Zielen. Dies geschieht um die militärischen Möglichkeiten der Waffen zu demonstrieren, um sie im weiteren im Ausland zu verkaufen, das heißt zu Reklamezwecken. Seit Anfang des Jahres haben wir mehr als 50 Fälle von Verwendung dieser Waffenart von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

Die derzeitige militärisch-politische Führung der Ukraine demonstriert im Rahmen des Wahlkampfs weiterhin eine Erhöhung der militärischen Möglichkeiten der ukrainischen Streitkräfte. Nach uns vorliegenden Informationen plant Poroschenko für den 20. März auf dem Flugplatz der 7. Brigade der taktischen Luftstreitkräfte im Oblast Chmelnizkij die Übergabe von sechs 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“, um eine Artillerieabteilung der 56. Panzergrenadierbrigade zu bilden, sowie einer Partie 82mm-Mörser „UPIK 82“ aus ukrainischen Produktion, um die Einheiten des Reservekorps und der territorialen Verteidigung auszurüsten. Wir schließen nicht aus, dass diese Waffen sich in der nächsten Zeit auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Donbass befinden werden und lenken die Aufmerksamkeit der OSZE-Mission darauf, eine Kontrolle über den Abzug der von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen an die vorgesehenen Lagerorte durchzuführen.

 

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