Trumps Sicherheitsberater John Bolton versucht weiterhin, einen Regime Change in Venezuela zu befördern, um Amerikas Ersatz für Maduro, Juan Guaidó zu installieren.

Am Mittwoch verkündete er einmal wieder den nahen Untergang der amtierenden venezolanischen Regierung: «Maduros Taktiken schlagen zurück und er verliert die kleinen Nischen noch vorhandener Unterstützung.» Davon ist allerdings trotz konzertierter Versuche mit Guaidó noch nicht viel zu sehen, der schon mehrmals Massen zu mobilisieren suchte, um den Sturz einzuleiten, was bislang nicht gelang, zumal die Sicherheitskräfte und Behörden unter der Kontrolle der venezolanischen Regierung geblieben sind.

Die US-Regierung hat nach der Bildung einer Koalition der Willigen, der sich auch Deutschland angeschlossen hat, versucht, humanitäre Hilfe zu instrumentalisieren und Guaidó wieder nach Caracas wohl in der Hoffnung zu schicken, dass er festgenommen wird. Ob Washington und/oder die Opposition hinter dem tagelangen Zusammenbruch der Stromversorgung steckt oder ob der Blackout und die Explosionen in Umspannwerken durch den maroden Zustand der Stromnetze verursacht wurde, wie Guaidó behauptet, ist nicht klar. US-Regierung und die Opposition unter Guaidó haben versucht, den Stromausfall gegen die Maduro-Regierung zu wenden, aber auch hier stellten sich die Massen nicht hinter den «Befreier» Guaidó gegen den «Diktator» und «Usurpator» Maduro bei dem nun Operacion Libertad genannten Putschversuch.

 

 

Quelle: Telepolis

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