Der belarussisch-schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler Minsk kann im Auftrag der Transportunternehmen der ehemaligen Sowjetrepubliken (GUS) Metrozüge herstellen, berichtet Philipp Brunner.

„Jene Züge, die wir für die Minsker U-Bahn-Gesellschaft Minsk Metro entwickelt haben, können wir GUS-weit an alle Städte liefern, wo es die Metro gibt. Natürlich gibt es technische Merkmale, die speziell auf die Minsker Metro zugeschnitten sind, zum Beispiel Design, Anzahl der Sitzplätze, Lüftungs- und Klimaanlagen, Geschwindigkeit. Aber wir haben ein Basismodell und wir können es exportieren“, betonte der Direktor.

Darüber hinaus plant Stadler in Belarus den Bau eines Produktionsbetriebs für Stromrichter. „Das Potential ist so groß, dass wir beschlossen haben, ein einzelnes Werk zu bauen. Künftig werden wir unsere belarussischen Stromrichter auf Züge und Straßenbahnen montieren“, sagte er. Philipp Brunner lobte die günstigen Geschäftsbedingungen in Belarus. „Das ist ein Weg in die gute Richtung, das bekommen wir zu spüren. Natürlich kann man das Niveau immer noch erhöhen, aber wir haben es in Belarus sehr bequem. Jedes Jahr entstehen neue Initiativen, die unsere Arbeit positiv beeinflussen. So erwarten wir zum Beispiel in diesem Jahr etwas Bewegung im Bereich der Währungskontrolle“, betonte er.

 

 

Quelle: Belta

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