Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, hat die Entscheidung des US-Präsidenten, die Souveränität des israelischen Regimes über die illegal annektierten syrischen Golanhöhen anzuerkennen, als Beleidigung der islamischen und arabischen Länder bezeichnet, schreibt Farsnews.

«Dieser Schritt der USA war ein vernichtender Schlag gegen den Friedensprozess im Westen Asiens», sagte Nasrallah am Dienstag als Reaktion auf die feindselige Entscheidung Trumps. Er fügte hinzu: «Die Teilnehmer an dem Ende März in Tunis stattzufindenden Gipfeltreffen der Arabischen Liga müssen den arabischen Friedensplan wieder auf den Nullpunkt bringen.»

Unter dem Hinweis auf den Libanon-Besuch des US-Außenministers Mike Pompeo erklärte der Generalsekretär der Hisbollah, dass Pompeo bei diesem Besuch keine aufrichtigen, den Realitäten im Libanon entsprechenden Aussagen machte. Er habe nur eine Reihe lügenhafter Äußerungen gegen Iran und die Hisbollah zur Sprache gebracht.

Nasrallah hob hervor, dass die Hisbollah in den vergangenen 34 Jahren das libanesische Volk verteidigt hat. «Die USA wollen die Besatzungspolitik des israelischen Regimes festigen und das libanesische Volk in Gefahr bringen», sagte er und unterstrich, dass Iran zur Herstellung von Stabiliät und zum Aufschwung im Libanon der Hisbollah beisteht.

Mit Blick auf den Jahrestag des Angriffs der saudisch-geführten Militärkoalition auf den Jemen sagte Nasrallah, dass die diesbezüglichen Demonstrationen in verschiedenen jemenitischen Städten den festen Willen und kräftigen Widerstand der Jemeniten gegen die Aggressoren zeigten.

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