Nach der Festnahme des Verdächtigen für das Versenden von E-Mails mit rechtsgerichteten Drohungen erschien ein weiteres Schreiben.

«Wir nehmen das sehr ernst», sagte der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft. Aktuell müsse von mindestens zwei Tätern ausgegangen werden. Ob und inwieweit diese zusammengearbeitet hätten, sei Gegenstand der Ermittlungen. Am Wochenende war ein Mann aus Schleswig-Holstein verhaftet worden, der für mehr als 200 mit «Nationalsozialistische Offensive», «NSU 2.0» oder «Wehrmacht» unterschriebene Drohmails verantwortlich sein soll.

Diese waren bundesweit an Gerichte und Behörden, Institutionen, Politiker, Anwälte, Journalisten und Prominente verschickt worden. Dem Beschuldigten wird unter anderem die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vorgeworfen. Unter anderem, gegen die Berliner Generalstaatsanwältin.

«Sie möchten sicher nicht, dass eines Tages Frau Generalstaatsanwältin Margarete Koppers etwas zustößt, oder?», zitierte die ARD aus dem Schreiben.

In der Mail fordert demnach eine bislang unbekannte Gruppe, die sich «Staatsstreichorchester» nennt, 100 Millionen Euro in der Kryptowährung Monero.

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