Das die gegen Russland gerichteten Sanktionen für die EU-Länder ein riesiges Verlustgeschäft sind, ist ein offenes Geheimnis. Immer wieder drängen Wirtschaftsverbände deshalb auf ein Ende der Sanktionen.

Darüber schreibt das deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! am Mittwoch. Jetzt hat der frühere Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) das Desaster beziffert – seiner Einschätzung nach liege der finanzielle Schaden, den die Russland-Sanktionen europäischen Firmen in den letzten Jahren zufügten, bei stattlichen 100 Milliarden US-Dollar.

Wimmers Auffassung nach beeinträchtigten die USA mit den gegen Russland verhängten Sanktionen unter auch das Geschäftsleben mehrerer europäischer Länder. Allerdings habe Russland standhalten können, was am Beispiel der Situation auf der Krim sowie an den Fortschritten zu sehen sei, die die Halbinsel in den fünf Jahren gemacht habe.

Die amerikanische und EU-Sanktionspolitik gegen Russland werde von mehreren österreichischen Bezirken und Gemeinden nicht geteilt, erklärte Wimmer im Rahmen des 5. Internationalen Wirtschaftsforums in Jalta.