Die militärische Zusammenarbeit zwischen Iran und Russland hat ein hohes Niveau erreicht, was für die Verbesserung der Lage in Syrien von großer Bedeutung ist. Dies teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu gestern bei einem Treffen mit dem iranischen Verteidigungsminister, Brigadegeneral Amir Hatami, in Moskau mit.

Der russische Verteidigungsminister wies bei diesem Treffen auf den gemeinsamen Kampf beider Länder gegen den internationalen Terrorismus hin und erklärte, dass die Kooperation im Rahmen der Syrien-Gespräche in Astana eine bedeutende Rolle bei der Herstellung des Waffenstillstands sowie der Normalisierung der Situation in diesem Land gespielt hat.

Laut Schoigu hielten sich die USA nicht an Verträgen und internationalen Abkommen, dazu gehöre auch das Atomabkommen mit Iran.

Es gebe weitere Beispiele für die Vernachlässigung der internationalen Verträge und Abkommen von den USA. Das erste Beispiel sei die Weigerung Washingtons, sich an das umfassende gemeinsame Aktionsplan zu halten. Aber die USA hätten auch die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) geschwächt, um dieses Gremium für die Erstellung von politischen Berichten entlang ihrer Ziele auszunutzen, ergänzte Schoigu.

Irans Verteidigungsminister war am Dienstagmorgen zur Teilnahme an der 8. internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau eingetroffen.