Die berüchtigte US-Söldner-Truppe Blackwater hat sich unter neuem Namen firmiert und operiert wieder im Irak.Der Name: Frontier Logistics Consultancy DMCC. Das berichtet das Contra Magazin aus Wien unter Berufung auf Medienberichte.

Wer erinnert sich noch an die Invasion des Iraks durch US-Truppen, die nicht nur von Alliierten wie den Briten unterstützt wurde, sondern auch von US-Söldnertruppen? Söldner wie jene von Blackwater oder in der Ukraine als Academi, die unzählige Kriegsverbrechen verübten. Sie folterten, vergewaltigten, raubten und ermordeten Unschuldige, schreibt Marco Maier vom Contra Magazin.

Nun ist die Söldnertruppe zurück, wie „Buzzfeed“ vermeldet. Trotz Verbots durch die irakischen Behörden. Allerdings (nach mehreren Umbenennungen) unter einem neuen Namen. Es handelt sich hierbei um ein Tochterunternehmen der „Privatvertragsfirma“ Frontier Services Group (FSG) von Ex-Blackwater-CEO Erik Prince. Der Name: Frontier Logistics Consultancy DMCC.

Die in Dubai registrierte und ansäßige Firma wurde als ausländisches Unternehmen beim irakischen Handelsministerium angemeldet. Und wo sonst würden die privaten Söldnertruppen des Imperiums ihren Sitz haben, außer Basra, das sich im ölreichen Süden des Irak befindet? Es ist auch nahe an der Grenze zum Iran. In einem schiitischen Kernland, das im letzten Sommer aufgrund von Stromknappheit und fehlenden Diensten Massenunruhen erlebte.

Auch deutsche Private Firmen wie Asgaard operieren im Irak.

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