Etwa hundert Menschen nehmen an einer Kundgebung im Zentrum Berlins teil, um Julian Assange zu unterstützen. Die Aktion findet in der Nähe des Brandenburger Tors vor dem Gebäude der US-Botschaft statt.

Demonstranten halten Plakate mit den Worten «Journalismus ist kein Verbrechen», «Freiheit zu Assange».

Am Donnerstag fand eine Sitzung des Westminster Magistrates Court statt, die mit anderthalb Stunden begann und nur zehn Minuten dauerte. Assange wurde nicht vor Gericht gebracht, er beantwortete Fragen des Richters per Video aus dem Gefängnis. In der mündlichen Verhandlung gab er nur eine Erklärung ab. Er sagte, dass er sich weigert, sich den Vereinigten Staaten zu ergeben, und keine Schuld zugibt, weil er im Journalismus tätig ist.

Während des Treffens bestätigte die US-amerikanische Seite ihren Auslieferungsantrag. Der Richter erinnerte daran, dass in diesem Fall bisher nicht alle Dokumente vorgelegt worden seien. Die Vereinigten Staaten müssen Dokumente bis zum 12. Juni einreichen.

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