Stevo Pendarovski hat die Präsidentschaftswahlen in Nordmazedonien gewonnen.

Die staatliche Wahlkommission berichtete, dass der zukünftige Staatschef etwa 52 Prozent der Stimmen gewonnen hat.

Die von der nationalistischen Oppositionspartei VMRO-DPMNE unterstützte Universitätsprofessorin Gordana Siljanovska-Davkova kam auf 44 Prozent. Die restlichen Stimmen waren ungültig.

Das höchste Staatsamt hat in dem kleinen Balkanland praktisch nur repräsentativen Charakter. Die Abstimmung galt jedoch als Testwahl für die Regierung des Sozialdemokraten Zoran Zaev, nachdem sich die frühere jugoslawische Republik Mazedonien erst im Februar in Nordmazedonien umbenannt hatte. Mit dem innenpolitisch umstrittenen, von der EU hingegen in höchsten Tönen gelobten Schritt wurde ein Streit mit Griechenland beigelegt.

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