Palästinensische Milizen haben versprochen, den internationalen Gesangswettbewerb «Eurovision Song Contest» zu stören, der in 9 Tagen in Israel beginnen soll.

Vertreter der Terrororganisation Islamic Jihad of Palestine (Islamisch Heiliger Krieg von Palästina) haben eine Erklärung abgegeben, in der sie versprachen, den Feind daran zu hindern, Ereignisse zu veranstalten, die ihrer Meinung nach den Palästinensern und ihrer Kultur schaden sollen.

Der Gesangswettbewerb findet vom 14. bis 18. Mai in Tel Aviv statt und ab dem 4. Mai begannen die Teilnehmer, zu den Proben zu kommen. Die Organisatoren behaupten, dass das Festival trotz der Verschärfung im Gazastreifen stattfinden wird.

Es sei daran erinnert, dass die Verschärfung in der Region am 3. Mai begann. Am Morgen des 6. Mai wurden 600 Raketen aus dem Gazastreifen quer durch Israel abgefeuert.

In der Zwischenzeit gab Netanjahu den erzielten Waffenstillstand offiziell bekannt. Der Premier betonte, dass die militärische Operation noch nicht abgeschlossen sei und «weitergeführt» werde. Netanyahu hat den Prozess absichtlich unterbrochen, um am Vorabend der Eurovision keine größere Operation zu beginnen (die internationale Gemeinschaft würde eine solche Geste nicht würdigen) sowie vor dem Unabhängigkeitstag (9. Mai).

Es sei daran erinnert, dass heute um 04:30 Uhr ein Waffenstillstandsabkommen in Kraft getreten ist. Die Ergebnisse der kurzfristigen Exazerbation für die israelische Seite — 4 Tote, etwa hundert Verletzte, Dutzende beschädigter Gebäude. In Gaza sind 20 Tote, darunter 3 Zivilisten — die verbliebenen Kämpfer.