Wieder einmal kam es in Nordrhein-Westfalen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Angehörigen mehrerer Ausländer-Clans, die sich im Zuge der immer wiederkehrenden Flüchtlingskrisen gebildet haben.

Sowohl in Köln als auch in Unna und Kamen gingen laut Polizei die Mitglieder mehrerer Clans mit Waffen aufeinander los, um ihre internen Machtkämpfe auszutragen.

Das berichtete das deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! am Dienstag. Dabei waren allein in Köln-Kalk etwa 15 bis 20 Libanesen mit Baseballschlägern und Messern aufeinander losgegangen, wobei fünf Personen schwer verletzt wurden. Mehrere Beteiligte landeten zudem in Gewahrsam.

In Unna und Kamen waren es zwei Clans aus dem Balkan, die miteinander in Streit gerieten. Die Angehörigen des einen Familienverbandes verfolgten Mitglieder des anderen zunächst mit dem Auto und griffen schließlich die Fahrzeuge an. Auch hier wurden sechs Personen zunächst vorläufig festgenommen. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, mehrere Schlag- und Stichwaffen wurden zudem bei Durchsuchungen beschlagnahmt