Die syrischen Bewohner der besetzten Golanhöhen lehnten den jüngsten Schritt des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu ab, eine neue Siedlung nach dem US-Präsidenten Donald Trump zu benennen.

Nach Angaben der Syrian Arab News Agency (SANA) haben die Einwohner von Majdal Shams, Baka’ata, Ayn Qinyah und Masa’ada erklärt, dass Netanjahus Vorgehen ein aggressives und rechtswidriges Verfahren sei, das der Charta und den Resolutionen der Vereinten Nationen widerspreche.

Sidqi Al-Maqt, der kürzlich aus einem israelischen Gefängnis entlassen wurde, betonte, dass Bürger der Golanhöhen ungerechten Maßnahmen gegen die syrische Bevölkerung in den besetzten Gebieten ausgesetzt sind.

Am Sonntag gab Netanyahu bekannt, dass er nach dem US-Präsidenten eine neue Siedlung in den besetzten Golanhöhen nenne.

Netanyahus Entscheidung, diese Siedlung nach Trump zu benennen, kommt nur einen Monat, nachdem der US-Präsident die Anerkennung der Souveränität Israels über diese Region durch sein Land angekündigt hatte.