Zuviel Migration gefährdet den Sozialstaat. Dies ist kein „rechtsextremer“ Slogan, sondern das Ergebnis einer Studie der drei bekannten Ökonomen Alberto Alesina, Elie Murard und Hillel Rapoport.

Führende Ökonomen schätzten in ihrer Studie Daten aus 16 westeuropäischen Ländern. Zunächst untersuchten sie Daten aus Umfragen zur Einstellung der Ureinwohner zur Migration. Diese Daten wurden dann mit den tatsächlichen Einwanderungsdaten verglichen.

Die Ökonomen konnten aufzeigen, daß die Bereitschaft der angestammten Bevölkerung zur Umverteilung umso stärker zurückgeht, je größer der Anteil der Eingewanderten in einer Region zugenommen hat. Dieses Phänomen ist offensichtlicher, wenn der Wohlfahrtsstaat besonders stark ist: in den skandinavischen Ländern und in Frankreich. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf 140 Regionen in den betrachteten Ländern.

Untersucht haben die Ökonomen interessanterweise auch, welche Eigenheiten von Migranten und der im Inland geborenen die Bereitschaft zu einer Umverteilung besonders stark beeinflussen. So zeigen sie, daß die sinkende Bereitschaft zur Umverteilung stark von der Herkunft der Migranten beeinflußt wird: bei der Zuwanderung aus dem mittleren Osten und aus Nordafrika ist diese Bereitschaft mehr als dreimal kleiner als bei anderen Migranten. Umgekehrt ist die Umverteilungsbereitschaft bei Einwanderern aus ähnlichen Kulturen und mit einem ähnlichen ethnischen Hintergrund weniger negativ, ebenso bei solchen mit einer guten Ausbildung.

Und noch ein Ergebnis ist aufschlußreich, aber nicht überraschend: wer sich klar links einstuft, der ändert seine Bereitschaft zur Umverteilung auch bei starker Zuwanderung nicht.

 

 

Quelle: Zuerst!

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