Der offizielle Vertreter der Huthi-Bewegung Abdulsalam sagte, dass die am Dienstag in saudischen Ölfabriken durchgeführten Drohnenangriffe eine Reaktion auf die Verbrechen des Riad-Regimes gegen die Menschheit im Jemen sind.

Mohammed Abdulsalam zufolge reagieren die jemenitischen Streitkräfte auf diese Weise auf das saudische «Massaker» an den Menschen im Jemen, sowie auf die Blockade durch die saudisch-amerikanische Militärkoalition und «ihre terroristischen Aktivitäten.»

«Die jemenitische Nation hat keine andere Wahl als sich zu verteidigen», fügte Abdulsalam hinzu, der Leiter der jemenitischen Delegation bei den von den Vereinten Nationen vermittelten Friedensgesprächen.

Zuvor hatte Saudi-Arabien erklärt, Kampfdrohnen hätten zwei Ölpumpstationen des staatlichen Ölkonzerns Aramco getroffen, während andere Angriffe gegen die Energieinfrastruktur in anderen Teilen des Königreichs gerichtet waren.

Der Angriff auf die Pumpstationen ereignete sich am Dienstag in den frühen Morgenstunden und verursachte Schäden an einer der Stationen der Pipeline, durch die Öl aus der Ostprovinz in den Hafen von Yanbu am Roten Meer gepumpt wird, teilte das Energieministerium mit.

Mehr dazu: Krieg im Jemen: Drohnenangriff auf zwei saudische Ölpumpstationen

Das Nachrichtenportal Al-Masirah berichtete auch, dass die jemenitische Armee mit mindestens sieben Drohnen eine große Militäroperation gegen die Saudis durchführte.

Der Bericht erklärt, dass «diese umfassende Militäroperation eine Reaktion auf die Aggression und Belagerung des jemenitischen Volkes ist» und dass die Armee bereit ist, solch schwere Schläge zu wiederholen, solange die Belagerung des Jemen andauert.

Zur Erinnerung: Der Jemen ist seit mehr als vier Jahren massiven Angriffen der saudischen Koalition ausgesetzt ist. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen beträgt die Zahl der Todesopfer durch saudische Aggressionen und Krankheiten 233.000 oder 0,8% der 30 Millionen Einwohner Jemens.

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