Der Führer der Terrororganisation Islamischer Staat* Abu Bakr al-Baghdadi, der lange Zeit als getötet galt, kann sich in einem der entlegensten Gebiete Afghanistans niederlassen.

Diese Meinung äußerte der Experte des Analysezentrums Brass Tacks, Zaid Hamid. Seine Worte wurden von der Afghan Telegraph Agency zitiert.

Wie von News Front bereits berichtet, hat Washington wiederholt erklärt, dass al-Baghdadi eliminiert wurde.

Trotzdem erschien er kürzlich in einem der Videos, in denen er über die Situation in Syrien und Sri Lanka sprach. So trat er erstmals seit Juli 2014 wieder in der Öffentlichkeit auf. Angenommen, dass al-Baghdadi nach der Niederlage des IS* seine Zuflucht in Syrien oder im Irak verließ und nach Afghanistan übersiedelte.

Im Gegenzug machte Zaid Hamid auf die Einrichtung aufmerksam, die den Anführer der Dschihadisten im letzten Video umgab. Dem Experten zufolge ist sie typisch für Afghanistan, wo die Stützpunkte des islamischen Staates in den Bergen der östlichen Provinz Nangarhar nahe der pakistanischen Grenze liegen. Die Anzahl der Gruppen hier beträgt ungefähr 1,5 Tausend Militante, von denen die meisten aus den Taliban* stammen.

 

* — Organisation, die in Russland verboten ist.

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