Die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Russland und Serbien entwickeln sich, was einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Lage auf der gesamten Balkanhalbinsel darstellt.

Dies wurde von dem Prorektor der Diplomatischen Akademie in Belgrad auf der Konferenz «Russland und Serbien: historisches und diplomatisches Erbe» im russischen Haus erzählt.

Der Balkan ist aufgrund seiner besonderen geografischen Lage — zwischen dem Nahen Osten und Europa — verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt. Die Hauptprobleme sind die Ausbreitung des Terrorismus und die Erweiterung der EU und der NATO. Diese Fragen betreffen die russische Sicherheit auch.

«Es ist wichtig, dass die Integrationsprozesse auf dem Balkan nicht zu neuen Unterscheidungen führen und dass die Balkanländer nicht vor einer künstlichen Wahl stehen: Sie sind für die EU oder für Russland. Wir sind gegen die Erweiterung der NATO auf dem Balkan. Wir möchten die Beziehungen zur NATO nicht verschlechtern, aber wir können nicht die Augen vor ihren Ambitionen verschließen», betont Iwanow.

Der Prorektor fügte hinzu, dass Russland in der Kosovo-Frage die Einhaltung der UN-Resolution 1244 befürwortet, die die Wahrung der territorialen Integrität Serbiens bezeichnet.

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