Ein kürzlich veröffentlichtes Videomaterial zeigt, wie israelische Siedler in einem Dorf im besetzten Westjordanland (Westbank)  in Gegenwart israelischer Streitkräfte Steine ​​auf Palästinenser schleudern. 

Laut dem iranischen Auslandssender Press TV wurden Siedler am Freitag von Palästinensern in einem Haus in einem Dorf im Westjordanland gefilmt, als sie Steine ​​auf Palästinenser schleuderten, während vier Soldaten den Vorfall beobachteten und nicht intervenierten, um sie aufzuhalten.

Die Zusammenstöße sollen ausgebrochen sein, nachdem ein Feuer zwischen den Dörfern Urif und Asira al-Qibliya ausgebrochen war. ParsToday stellte das Videomaterial bereit.

Die israelische Menschenrechtsgruppe Yesh Din sagte, nach dem Brand seien Dutzende von Israelis in Begleitung von Soldaten aus der nahe gelegenen Siedlung Yitzhar gekommen und hätten begonnen, Steine ​​auf palästinensische Häuser zu schleudern.

Die Siedler verbrannten auch eine Reihe palästinensischer Felder und beschädigten mehrere Häuser.

Ein Sprecher von Yitzhar gab den Einwohnern von Urif die Schuld an den Zusammenstößen und sagte, sie hätten das erste Feuer entfacht.

Das Gebiet gilt als Epizentrum der Siedlergewalt und wurde Zeuge mehrerer Angriffe auf Palästinenser und deren Eigentum.

Am 13. April wurden maskierte israelische Siedler aus der Siedlung Yitzhar vor der Kamera festgenommen, als sie eine palästinensische Familie im benachbarten palästinensischen Dorf Urif mit Steinen angegriffen haben.

«Das Aufstachelungspredigt-Jeschiwa-Seminar in Jitzhar sollte geschlossen werden», sagte Tamar Zandberg, die Vorsitzende der linken Oppositionspartei Israels. «Die Siedlung ist zum Inkubator des jüdischen Terrors geworden und sollte evakuiert werden.»