Die russische Luftwaffe ist heute eine der größten der Welt. Trotz aller Reduzierungen umfassen sie jetzt etwa hundert strategische und Langstreckenflugzeuge, etwa 450 Kampfjets, bis zu 300 Frontbomber und Angriffsflugzeuge, bis zu 80 Aufklärungsflugzeuge und etwa 220 Militärtransportflugzeuge.

Die Anzahl der Hubschrauber für verschiedene Zwecke — etwa 900 Einheiten. So verfügt die Flotte der russischen Luftwaffe über 2000 Flugzeuge verschiedener Klassen. Gleichzeitig muss man ehrlich sagen: Der Löwenanteil dieser Maschinen hat seine Ressourcen tatsächlich erschöpft und ist veraltet. Konstantin Makienko, ein Experte des Zentrums für Analyse von Strategien und Technologien, bemerkt:

„Es scheint, dass die modernen westlichen Luftstreitkräfte hinsichtlich der EW-Fähigkeiten und der Flugwaffen, insbesondere der Luft-Boden-Klasse, hinterherhinken.

Gleichzeitig ist es unmöglich, positive Entwicklungen nicht zu bemerken. Laut Makienko wurden in den vergangenen fünf Jahren kräftige Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern.

Die Luftwaffe bekam massiv neue und manchmal sogar moderne Ausrüstung, die durchschnittliche jährliche Flugzeit der Piloten wächst und das Kampftraining hat dramatisch zugenommen. In Bezug auf die Lieferung von Militärflugzeugen lag Russland an dritter Stelle der Welt, an zweiter Stelle nach den Vereinigten Staaten und möglicherweise nach China.

Derzeit gibt es in der russischen Langstreckenfliegerei mehrere Flugzeugtypen — den weltweit größten strategischen Überschallbomber mit variablem Schwenkflügel Tu-160, einen strategischen Raketenträger Tu-95MS, einen Multimode-Langstreckenbomber mit variablem Sweep Flügel Tu-22M3, Aufklärung Tu-22MR und Tanker Il-78M auf seiner Basis.

Der wichtigste russische «Stratege» (strategischer Langstreckenbomber) — die Tu-160 — ist der mit Abstand mächtigste und effektivste ähnliche Komplex der Welt. Es verfügt über die stärksten Motoren in der Geschichte der Luftfahrt und hat einen Gesamtschub von 100.000 kgf im Nachbrenner. Die maximale Fluggeschwindigkeit in großer Höhe beträgt über 2000 km / h, die maximale Reichweite beträgt über 13 Tausend Kilometer.

Das heißt, seine Kampflast — 40 Tonnen Waffen — kann die Maschine ohne Nachfüllen an jeden Ort der Welt liefern. In seinem Arsenal — strategische Kreuzfahrt- und aeroballistische Hyperschallraketen sowie frei fallende Bomben.

Nach Angaben der Agentur Aviaport gilt dieses Flugzeug aufgrund seiner Eigenschaften und Zusammensetzung als das beste seiner Klasse auf der Welt und übertrifft das amerikanische Analogon des B-1B Lancer deutlich.

Der Raketenträger wurde bei der nach S. P. Gorbunov benannten Kazan Aviation Production Association (KAPO) hergestellt. Insgesamt bedient die russische Luftwaffe 16 Autos. Zwei extrem neue Flugzeuge des Verteidigungsministeriums wurden in den Jahren 2000 und 2008 erhalten.

Nun sind alle Tu-160 Teil des 6950. Guards Air Base der 1. Kategorie, der in Engels in der Region Saratov angesiedelt ist. Die Modernisierung im Werk in Kazan passiert jetzt die ersten drei Autos.

Die aktualisierten der Tu-160 erhalten das Präfix „M“ und werden durch einen neuen Rüstungskomplex und dessen Kontrollsystem sowie durch moderne Radar- und Avionikgeräte gekennzeichnet, die die Kampfkraft des Fahrzeugs verdoppeln. Bis zum Jahr 2020 sollte eine solche Modernisierung im Wesentlichen allen Tu-160 unterzogen werden.

Der Patriarch der russischen Langstreckenfliegerei gilt zu Recht als strategischer Raketenträger Tu-95MS, der in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Sowjetunion hergestellt wurde. Sein Vorfahr — die Tu-95 — wurde 1965 von der Luftwaffe der UdSSR übernommen. Die Tu-95MS war übrigens keine Modernisierung der Tu-95. Zu dieser Zeit war es tatsächlich ein neues Auto. Dies ist das weltweit schnellste Turboprop-Flugzeug, das 9 Tonnen Langstreckenraketen und Bomben mit einer Reichweite von 10,5 Tausend Kilometern liefern kann.

Es hat 4 Motoren mit einer Gesamtkapazität von 60 Tausend PS. Bei der russischen Luftwaffe sind derzeit 32 solcher Bomber im Einsatz, weitere drei Dutzend sind in der Reserve. Bereits in diesem Jahr muss das erste Flugzeug auf die Version der Tu-95MSM aufgerüstet werden. Berichten zufolge erhalten die aktualisierten Fahrzeuge ein neues Navigationssystem. Ein modernes Visiersystem, das auf dem Raketenträger installiert werden soll, ermöglicht den Einsatz neuester Marschflugkörper.

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